ICE “Heusenstamm” getauft

ice1grossjpgÜber 180 ICE-Züge sind bereits heute als Botschafter der Städte im täglichen Einsatz

(Frankfurt am Main, 20. März 2009) Die Stadt Heusenstamm hat heute die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn übernommen. Bürgermeister Peter Jakoby und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, tauften im Hauptbahnhof Frankfurt den Zug auf den Namen „Heusenstamm“.

Den Namen der Stadt erhielt ein InterCityExpress der ersten Generation (ICE 1). Diese Bauart fährt unter anderem auf den Strecken Hamburg – Basel – Interlaken und München – Frankfurt – Berlin. Einzelne Züge fahren bis Wien und Zürich. weiterlesen »

Bahnstrecke für drei Monate voll gesperrt

Bahnfahrer zwischen Nauen (Havelland) und Wittenberge (Prignitz) müssen seit Samstag auf Busse umsteigen.

Der 90 Kilometer lange Abschnitt wird für die nächsten drei Monate voll gesperrt. Es gibt Schienenersatzverkehr mit Bussen, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Grund ist der Austausch defekter Schwellen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin – Hamburg. weiterlesen »

400 Euro fürs Zusammenkneifen

Wer ganz dringend mal muss und nicht kann, weil er nicht darf, muss erst einmal leiden. So geschehen während einer Zugfahrt im ICE 1653 von Frankfurt/Main nach Dresden. Alle Toiletten waren verschlossen, weil die Bahn es versäumt hatte, die zugehörigen Wasserbehälter „ordnungsgemäß zu befüllen“. Nach 2 Stunden forderte der betreffende Mann eine Zugbegleiterin „ultimativ“ auf, ihm eine Tür zu öffnen. Der Fahrgast konnte sich nun zwar endlich erleichtern, aber er vergaß seinen körperlichen Stress nicht und klagte gegen die Bahn auf Schmerzensgeld. Bei der Schmerzensgeldbemessung wurde auch die „Heftigkeit und Dauer der Unannehmlichkeiten des Klägers“ in Rechnung gestellt: Die Bahn musste dem Passagier 400 Euro zahlen (AG Frankfurt/Main, Az.: 32 C 261/01-84).