Hannover (ots) – Nienburg/Weser (Marklohe)am 14.12.09 um 15:45 Uhr
Ein 13 – jähriger Junge wird auf der Strecke Liebenau-Nienburg von einem Güterzug erfasst und schwer verletzt. Der Junge hielt sich ostwärts der Ortschaft Marklohe an einer Brücke auf den Gleisen auf. Der Triebfahrzeugführer des Zuges gab sofort einen Achtungssfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Trotzdem konnte ein Zusammenstoß nicht verhindert werden. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Junge zur Medizinischen Hochschule nach Hannover geflogen.
Der unter Schock stehende 24-jährige Triebfahrzeugführer musste vor Ort abgelöst werden. Neben der Bundespolizei und dem Rettungshubschrauber waren noch die Landespolizei, ein Rettungswagen sowie ein Notarzt im Einsatz. Die Strecke ist seit dem Unfall gesperrt.
Die Bundespolizeiinspektion Hannover hat die Ermittlungen zu dem Personenunfall aufgenommen.
Hannover (ots) – Nienburg/Weser (Marklohe)am 14.12.09 um 15:45 Uhr
Ein 13 – jähriger Junge wird auf der Strecke Liebenau-Nienburg von einem Güterzug erfasst und schwer verletzt. Der Junge hielt sich ostwärts der Ortschaft Marklohe an einer Brücke auf den Gleisen auf. Der Triebfahrzeugführer des Zuges gab sofort einen Achtungssfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Trotzdem konnte ein Zusammenstoß nicht verhindert werden. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Junge zur Medizinischen Hochschule nach Hannover geflogen.
Der unter Schock stehende 24-jährige Triebfahrzeugführer musste vor Ort abgelöst werden. Neben der Bundespolizei und dem Rettungshubschrauber waren noch die Landespolizei, ein Rettungswagen sowie ein Notarzt im Einsatz. Die Strecke ist seit dem Unfall gesperrt.
Die Bundespolizeiinspektion Hannover hat die Ermittlungen zu dem Personenunfall aufgenommen.

Die Oberleitung der Bahn steht ständig unter 15000 Volt Hochspannung.
BREMEN. Ein 16-Jähriger hat beim Klettern auf einem Güterwaggon in Bremen einen Stromschlag erlitten und ist dabei lebensgefährlich verletzt worden. Er war in der Nacht zu Sonnabend mit einem Freund (17) auf das Bahngelände an der Strecke Bremen-Hannover gegangen. Was die beiden dort vorhatten, ist derzeit noch unklar. Sicher ist nur, dass der 16-Jährige an der Leiter, die an dem abgestellten Güterzug befestigt war, auf den Waggon kletterte. Dabei kam er der 15 000 Volt führenden Oberleitung zu nah. Ein Lichtblitz sprang auf ihn über. Mit brennender Kleidung fiel der Jugendliche ins Gleisbett und zog sich weitere Verletzungen zu.
Sein Freund erstickte daraufhin die Flammen mit seiner Jacke. Anschließend trug er ihn rund 200 Meter über die Gleise und einen Bahndamm zur Straße. “Auch das war lebensgefährlich”, sagte Holger Jureczko, Sprecher der zuständigen Bundespolizeiinspektion Bremen. “Auf diesem Streckenabschnitt sind die Züge mit 160 Kilometern in der Stunde unterwegs. Da bleibt einem kaum Zeit zu reagieren, wenn sich ein Zug nähert.”
An der Straße angekommen, rief der Freund seinen Vater über sein Handy an. Erst als dieser dort eintraf, rief er Feuerwehr und Polizei um Hilfe – eine halbe Stunde nach dem Unglück. Offenbar war der 17-Jährige derart geschockt, dass er vergaß, zuerst die Retter zu informieren. Bislang konnte er von den Beamten nicht vernommen werden. weiterlesen »
Am 2.11.2009, gegen 10.35 Uhr, bemerkte der Lokführer einer von Bad Sassendorf in Richtung Soest fahrenden Eurobahn eine Person auf den Schienen. Trotz sofortiger Schnellbremsung konnte der 41-jährige Lokführer nicht verhindern, dass der Mann vom Zug erfasst und getötet wurde. Durch Polizei und Feuerwehr wurde die Strecke abgesucht, der Tote konnte nördlich des Marienkrankenhaus-Parkplatzes gefunden werden. Bei dem Toten handelt es sich um einen 54-jährigen Bahnmitarbeiter aus Lichtenau, der für die Kontrolle des Schienennetzes im Einsatz war. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kripo kam der Mann offensichtlich unmittelbar vor dem Zug zu Fall und wurde überrollt. Fremdverschulden wird ausgeschlossen, so dass es sich um einen tragischen Arbeitsunfall handelt. Die Bahnstrecke musste zwischen Soest und Bad Sassendorf in beide Richtungen für etwa zwei Stunden komplett gesperrt werden.
Bahnübergang Himmelpforten (Landkreis Stade) Bahnstrecke Cuxhaven – Hamburg 01.11.2009, 18:46 Uhr
Die Ansage seines Navigationsgerätes hat einen 80-jährigen Autofahrer auf einem Bahnübergang in Himmelpforten beinahe “vor die Himmelspforte” geführt.
Der Mann wollte mit seinem Audi eigentlich in die Straße “Hüperskamp” hinter dem Bahnübergang der zweigleisigen Strecke abbiegen. Doch er folgte der Stimme seines Navigationsgerätes zu früh. Der 80-Jährige aus Stade geriet in das Schotterbett der Bahngleise und fuhr sich fest. Dabei beschädigte er den Kabelkanal der Schrankenanlage. Am PKW entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro.
Der Zugverkehr konnte rechtzeitig gestoppt werden. Das Auto wurde abgeschleppt. Die Bahnstrecke musste bis 20:30 Uhr gesperrt werden. Es verspäteten sich sechs Züge.
Eine Streife der Polizeiinspektion Stade und ein Notfallmanager der Bahn waren im Einsatz. Die Bundespolizeiinspektion Bremen ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Hannover/Hohnhorst am 18.05.09 um 16:50 Uhr
Unbekannte Täter haben auf der Strecke Haste – Stadthagen, an der Ortschaft Hohnhorst, zahlreiche Schottersteine auf die Bahngleise gelegt. Nachdem ein ICE die Steine überfahren hatte, musste die Strecke komplett gesperrt werden. Zuvor hatte schon ein Regionalexpress an gleicher Stelle aufgelegte Steine überfahren.
Beide Züge konnten Ihre Fahrt fortsetzen. Reisende von 13 nachfolgenden Zügen kamen mit Verspätung an ihr Ziel. Insgesamt wurden auf Gleisen beider Richtungen Steine in einer Länge von bis zu 1,20m aufgelegt.
Beim Überfahren durch die tonnenschweren Züge können Steinsplitter bis zu 100 m weit geschleudert werden und dabei Personen schwer verletzen.
Der Aufenthalt im Gleisbereich birgt höchste Gefahren: Züge können nicht ausweichen und ihr Anhalteweg beträgt bis zu 2.500 m. Moderne Züge fahren bis zu 250 km/h schnell und sind dazu sehr leise.
Mönchengladbach – Am gestrigen Abend, gegen 23.35 Uhr, ereignete sich im Bahnhof Mönchengladbach Hbf ein Stromunfall. Während der Einfahrt der S 8 aus Richtung Düsseldorf kam es am Zug zu einem Kurzschluss. Zeugen beobachteten eine auf dem Dach des ersten Waggons liegende, leblose Person. Diese wurde von ihnen geborgen und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte auf dem Bahnsteig gelagert. Bei der Person handelt es sich um einen 20 jährigen Mann aus Viersen . Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Lokführer der S-Bahn, der von dem Unfall nichts bemerkt hatte erlitt einen Schock und musste vor Ort abgelöst werden. Die Bundespolizei geht derzeit davon aus, dass der junge Mann als S-Bahnsurfer unterwegs war. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Mönchengladbach Weil sie auf den Gleisen “coole Model-Fotos” machen wollten, haben zwei 15-jährige Mädchen im Bereich Herrath die Bahnstrecke blockiert. Sechs Züge mussten wegen drohender Lebensgefahr umgeleitet werden.
Was ist los am Herrather Bahnhof? Innerhalb von vier Wochen musste die Zugstrecke nun zum dritten Mal gesperrt werden, weil sich Kinder und Jugendliche auf den Gleisen aufhielten. Diesmal waren es zwei 15-jährige Mädchen, wie Stefan Beckmann von der Bundespolizei gestern mitteilte. Eine Anwohnerin hatte am Montag die beiden Teenager auf der Bahntrasse gesehen und daraufhin umgehend die Polizei alarmiert. Die Bundesbeamten ließen die Strecke sofort sperren. Aus Sicherheitgründen. Denn weil dort zu unterschiedlichen Zeiten Personen- und Güterzüge mit Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h am Bahnhof vorbeirauschen, bestand akute Lebensgefahr. weiterlesen »
In Lebensgefahr begaben sich am gestrigen Abend zwei Jugendliche aus Düsseldorf. Das Duo (12 und 14 Jahre alt) fuhr gegen 19.00 Uhr auf den Puffern sitzend mit einer S-Bahn von Düsseldorf-Derendorf nach Düsseldorf-Zoo und blieb dabei zum Glück unverletzt. weiterlesen »