Kind vom Güterzug angefahren
Posted in Allgemein, Kurznachrichten on Dezember 14th, 2009 by Markus – Be the first to comment
Hannover (ots) – Nienburg/Weser (Marklohe)am 14.12.09 um 15:45 Uhr
Ein 13 – jähriger Junge wird auf der Strecke Liebenau-Nienburg von einem Güterzug erfasst und schwer verletzt. Der Junge hielt sich ostwärts der Ortschaft Marklohe an einer Brücke auf den Gleisen auf. Der Triebfahrzeugführer des Zuges gab sofort einen Achtungssfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Trotzdem konnte ein Zusammenstoß nicht verhindert werden. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Junge zur Medizinischen Hochschule nach Hannover geflogen.
Der unter Schock stehende 24-jährige Triebfahrzeugführer musste vor Ort abgelöst werden. Neben der Bundespolizei und dem Rettungshubschrauber waren noch die Landespolizei, ein Rettungswagen sowie ein Notarzt im Einsatz. Die Strecke ist seit dem Unfall gesperrt.
Die Bundespolizeiinspektion Hannover hat die Ermittlungen zu dem Personenunfall aufgenommen.


Hannover/Hohnhorst am 18.05.09 um 16:50 Uhr
Mönchengladbach – Am gestrigen Abend, gegen 23.35 Uhr, ereignete sich im Bahnhof Mönchengladbach Hbf ein Stromunfall. Während der Einfahrt der S 8 aus Richtung Düsseldorf kam es am Zug zu einem Kurzschluss. Zeugen beobachteten eine auf dem Dach des ersten Waggons liegende, leblose Person. Diese wurde von ihnen geborgen und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte auf dem Bahnsteig gelagert. Bei der Person handelt es sich um einen 20 jährigen Mann aus Viersen . Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Lokführer der S-Bahn, der von dem Unfall nichts bemerkt hatte erlitt einen Schock und musste vor Ort abgelöst werden. Die Bundespolizei geht derzeit davon aus, dass der junge Mann als S-Bahnsurfer unterwegs war. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Mönchengladbach Weil sie auf den Gleisen “coole Model-Fotos” machen wollten, haben zwei 15-jährige Mädchen im Bereich Herrath die Bahnstrecke blockiert. Sechs Züge mussten wegen drohender Lebensgefahr umgeleitet werden.