Unbekannte Täter bewerfen ICE 846 von Hannover nach Berlin, bei der Durchfahrt der Stadt Wolfsburg mit Steinen. Die durch mehrere Steine beschädigte Außenscheibe wurde durch den Zugbegleiter notdürftig repariert. Erst danach konnte der Zug seine Fahrt Richtung Köln fortsetzen.
Verletzt wurde durch diesen Vorfall niemand. Eine sofort eingeleitet Fahndung der Bundespolizei blieb ohne Ergebnis. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Der ICE erhielt dadurch 8 Minuten Verspätung.
Zwei sehr ärgerliche Ereignisse werfen wieder einmal einen Schatten auf den ansonsten so reibungslosen ICE Verkehr. Am Freitag ist ein ICE der Baureihe 411 in München auf genau den selben Prellbock aufgefahren, der vor einigen Wochen schon einmal für Schlagzeilen sorgte. Der ICE 1501 wurde von einem 51-jährigem Lokführer gesteuert, der sich beim Aufprall den Arm verstauchte. Weitere Verletzte gab es zum Glück nicht. Fünf für genau diesen Zweck vorgesehene Bodenplatten wurde verschoben und dabei zerstört. Da der Lokführer nicht mehr zum jungen Semester gezählt werden kann, gehe ich mal davon aus, dass es sich nicht um einen Bereitstellungslokführer handelte. Diese jungen Kollegen verfügen altersgemäss über keinen grossen Erfahrungschatz, dieser langjährige Kollege allerdings. Über die Ursache lässt sich also nur spekulieren. Ein technisches Versagen ist meiner Meinung sehr unwahrscheinlich, da das Bremssystem über mehrere Rückfallebenen verfügt und es jederzeit möglich sein sollte, den Zug zum stehen zu bringen. Selbst bei kompletter Störung des Bremsrechners ist ein manueller Eingriff noch möglich.
Weiterhin wurde erst jetzt bekannt, dass sich eine weiter sehr gefährliche Situation bereits Anfang Juli ereignete. Dabei ist ein ICE in der Nähe des Bahnhofs Reichertshausen bei einem Gleiswechsel mit stark überhöhter Geschwindigkeit gefahren. In den Medien kursieren die Zahlen, das der Zug anstelle von 80 km/h mit 140 km/h gefahren sein soll. Mir erscheint das auch wieder mehr als fraglich. Bei einer Begrenzung von 80 km/h, ist der Triebfahrzeugführer gezwungen, diese Geschwindigkeitsermässigung per PZB zu quittieren, so das im Triebzug eine Beeinflussungskurve ausgelöst wird. Nach dieser Kurve hat der Tf 20 Sekunden Zeit mit der Geschwindigkeit unter 85 km/h zu kommen, ansonsten wird der Zug zwangsgebremst. Weiterhin wird er sofort zwangsgebremst, wenn er diese Quittierung “vergisst”. Das Eisenbahnbundesamt untersucht den Fall, erwartungsgemäss liegen hier die Ergebnisse in ferner Zukunft. Ernsthaft verletzt wurde niemand, ein Gastromitarbeit viel dermassen stark hin, dass er bewusstlos liegen blieb. Koffer und Taschen flogen durch den Zug und es entstand eine Panik. Der Zug hielt im nächsten Bahnhof Pfaffenhofen und wurde Notärztlich versorgt.
Am Sonntagmorgen gegen 11:30 Uhr löste die Brandmeldeanlage im ICE 73 einen Alarm aus. Der Zug war mit rund 400 Fahrgästen besetzt und befand sich auf der Fahrt zwischen Kassel-Wilhelmshöhe nach Frankfurt am Main. Mit verminderter Geschwindigkeit fuhr der ICE weiter bis zum Betriebsbahnhof Langenschwarz. Dort verließen die Reisenden den Zug und stiegen in den ICE 871 ein, der am gegenüberliegenden Bahnsteig bereitgestellt wurde. weiterlesen »
Über 180 ICE-Züge sind bereits heute als Botschafter der Städte im täglichen Einsatz
(Frankfurt am Main, 20. März 2009) Die Stadt Heusenstamm hat heute die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn übernommen. Bürgermeister Peter Jakoby und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, tauften im Hauptbahnhof Frankfurt den Zug auf den Namen „Heusenstamm“.
Den Namen der Stadt erhielt ein InterCityExpress der ersten Generation (ICE 1). Diese Bauart fährt unter anderem auf den Strecken Hamburg – Basel – Interlaken und München – Frankfurt – Berlin. Einzelne Züge fahren bis Wien und Zürich. weiterlesen »
Hallo Leute,
heute ein kleiner Leckerbissen. Ich habe mal mit dem Handy ein klitzekleines Video auf der Schnellfahrstrecke gemacht. Hier kann man so in etwa erahnen, wie die Geschwindigkeit vorne im Führerstand des ICE wirkt. Die Qualität ist wirklich nicht berauschend, das gebe ich zu.
Hochgeschwindigkeitsfahrt
Der praktische Teil der Ausbildung fand vorwiegend nachts statt, da tagsüber keine Fahrzeuge zur Verfügung standen.
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Pünktlich Anfang Mai begann die Ausbildung. Zwei Monate sind dafür eingeplant. Die Ausbildung umfass einen Einführungslehrgang Fernverkehr, welcher die Module SLK (Selbstrettungskonzept bei Tunnelfahrten), NBÜ (Notbremsüberbrückung bei Tunnelfahrten), LZB – CIR Elke (neuste Version der Linienzugbeeinflussung), Wagentechnik der Reisezugwagen Fernverkehr, sowie ein Lehrgang für die Signale der ehemaligen Deutschen Reichsbahn. weiterlesen »