Ein Lokführer der Deutschen Bahn und ein Fahrgast, der ihm zur Hilfe kam, sind in der Nacht zum Dienstag von fünf jungen Männern verprügelt worden. Die Täter im Alter zwischen 15 und 22 Jahren hatten am Bahnhof Forth im Kreis Erlangen zunächst die Weiterfahrt einer Regionalbahn verhindert, indem sie die Tür blockierten, wie die Bundespolizei mitteilte.
Als der Lokführer nach vergeblichen Bitten die Gruppe aus dem Eingangsbereich drängen wollte, schlugen zwei der Männer auf ihn ein. Ein 21-jähriger Fahrgast, der zur Hilfe eilte, wurde mit einem Messer bedroht, getreten und geschlagen. Er erlitt Prellungen am ganzen Körper und im Gesicht. Zudem wurden ihm mehrere Ohrringe herausgerissen. Der Lokführer klagte über Kopfschmerzen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.
Die Schläger flüchten zunächst, wurden aber kurze Zeit später von der Polizei gefasst. weiterlesen »
Kurz nach Mitternacht (23. Dezember 2009) blockierten zwei unbekannte Männer am Wurzener Bahnhof eine Tür des Regionalexpress (RE 17474). Zwei weitere – auch noch Unbekannte – aus der Gruppe der insgesamt vier Männer schlagen einem im Zug sitzenden 20-jährigen Mann mit der Faust ins Gesicht und bedrohten ihn mit einem Küchenmesser. Der Regionalexpress wurde durch die blockierte Tür an der Ausfahrt gehindert. Der Triebfahrzeugführer (50) fordert die Männer auf, die Tür freizugeben. Nun greifen die Täter den Triebfahrzeugführer an, in dem sie ihm eine Glasflasche auf den Kopf schlagen. Er trägt eine Platzwunde über dem Auge davon, die in der Notfallaufnahme in Wurzen behandelt wird. Um ihre Flucht vom Tatort zu ermöglichen, bedrohen die vier Männer den Mitarbeiter der Bahn ebenfalls mit dem Messer.
Die durch den Zugbegleiter gerufene Polizei und Bundespolizei fahndeten sofort nach den Flüchtigen im Stadtgebiet Wurzen. Bisher konnten die Täter nicht gestellt werden.
Der 20jährige Geschadigte wurde ambulant durch Rettungskräfte versorgt.
Zu den Hintergründen dieser gefährlichen Körperverletzung ermittelt nun die Bundespolizei.
Äußerst aggressiv und rücksichtlos gingen am gestrigen Abend drei Graffiti-Sprayer gegen einen Lokführer im Abstellbahnhof Wuppertal-Langerfeld vor. Das Trio war gegen 19.30 Uhr bei der Tatausführung von dem Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG überrascht worden. Ein Täter schlug dann mit einem Rucksack, der mit Farbsprühdosen gefüllt war, auf das Opfer ein. Eine Täterin bewarf den Mann mit Schottersteinen, traf ihn zum Glück aber nicht. weiterlesen »