Ein Lokführer der Deutschen Bahn und ein Fahrgast, der ihm zur Hilfe kam, sind in der Nacht zum Dienstag von fünf jungen Männern verprügelt worden. Die Täter im Alter zwischen 15 und 22 Jahren hatten am Bahnhof Forth im Kreis Erlangen zunächst die Weiterfahrt einer Regionalbahn verhindert, indem sie die Tür blockierten, wie die Bundespolizei mitteilte.
Als der Lokführer nach vergeblichen Bitten die Gruppe aus dem Eingangsbereich drängen wollte, schlugen zwei der Männer auf ihn ein. Ein 21-jähriger Fahrgast, der zur Hilfe eilte, wurde mit einem Messer bedroht, getreten und geschlagen. Er erlitt Prellungen am ganzen Körper und im Gesicht. Zudem wurden ihm mehrere Ohrringe herausgerissen. Der Lokführer klagte über Kopfschmerzen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.
Die Schläger flüchten zunächst, wurden aber kurze Zeit später von der Polizei gefasst. weiterlesen »

Die Oberleitung der Bahn steht ständig unter 15000 Volt Hochspannung.
BREMEN. Ein 16-Jähriger hat beim Klettern auf einem Güterwaggon in Bremen einen Stromschlag erlitten und ist dabei lebensgefährlich verletzt worden. Er war in der Nacht zu Sonnabend mit einem Freund (17) auf das Bahngelände an der Strecke Bremen-Hannover gegangen. Was die beiden dort vorhatten, ist derzeit noch unklar. Sicher ist nur, dass der 16-Jährige an der Leiter, die an dem abgestellten Güterzug befestigt war, auf den Waggon kletterte. Dabei kam er der 15 000 Volt führenden Oberleitung zu nah. Ein Lichtblitz sprang auf ihn über. Mit brennender Kleidung fiel der Jugendliche ins Gleisbett und zog sich weitere Verletzungen zu.
Sein Freund erstickte daraufhin die Flammen mit seiner Jacke. Anschließend trug er ihn rund 200 Meter über die Gleise und einen Bahndamm zur Straße. “Auch das war lebensgefährlich”, sagte Holger Jureczko, Sprecher der zuständigen Bundespolizeiinspektion Bremen. “Auf diesem Streckenabschnitt sind die Züge mit 160 Kilometern in der Stunde unterwegs. Da bleibt einem kaum Zeit zu reagieren, wenn sich ein Zug nähert.”
An der Straße angekommen, rief der Freund seinen Vater über sein Handy an. Erst als dieser dort eintraf, rief er Feuerwehr und Polizei um Hilfe – eine halbe Stunde nach dem Unglück. Offenbar war der 17-Jährige derart geschockt, dass er vergaß, zuerst die Retter zu informieren. Bislang konnte er von den Beamten nicht vernommen werden. weiterlesen »
Bad Bramstedt – Am 10.11.09 gegen 00.00 Uhr befanden sich in Bokelholm bei Rendsburg mehrere Rinder auf den Bahngleisen. Ein Zug der Nord-Ostsee Bahn, der sich auf dem Weg nach Kiel befand, fuhr trotz eingeleiteter Schnellbremsung in die Tierherde. Dabei wurden drei Kühe getötet und eine Kuh verletzt. Die Höhe des Schadens am Triebfahrzeug steht noch nicht fest. Im Zug befanden sich fünf Fahrgäste, die glücklicherweise nicht zu Schaden kamen. Ihre Reise setzten sie mit Taxis fort. Die Bahnstrecke war wegen der Aufräumarbeiten für etwa zwei Stunden gesperrt. Die Bundespolizei, die Freiwillige Feuerwehr und die Landespolizei suchten die Strecke nach weiteren Rindern ab. Nach Beendigung der Maßnahmen vor Ort konnte der Zug seine Fahrt in Richtung Nortorf im Schritttempo fortsetzen und die Bahnstreckewieder wurde wieder freigegeben. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.
Hannover
– 07.11.2009, 20:50 Uhr Haltepunkt Weddel bei Braunschweig
Braunschweiger Hooligans haben am Samstagabend am Haltepunkt Weddel einen mit Hannover 96 Fans besetzten Regionalzug attackiert.
Die 20 bis 30 vermummten Angreifer haben dem Zug im Schutze der Dunkelheit aufgelauert.
Beim Halt in Weddel gingen sie mit Stöcken, Baseballschlägern und Eisenstangen auf den Zug los.
Fenster wurden zerschlagen und drei Rauchkörper durch die Gewalttäter in den Zug geworfen.
Auch vom inneren des Zuges drängten Fans zu den Ausgängen, um die Konfrontation zu suchen.
Durch den beherzten Einsatz des auf dem Zug befindlichen Begleitkommandos der Bundespolizei konnte schlimmeres verhindert werden.
Die Beamten stellten sich zwischen die verfeindeten Fans und verhinderten so ein Eindringen in den Zug.
Durch die Angreifer wurde keine Rücksicht auf unbeteiligte Reisende genommen.
Mitreisende Kinder und Jugendliche suchten stark verängstigt hinter den Beamten der Bundespolizei Schutz.
Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. weiterlesen »
Münster – Rein statistisch gesehen hätte der Lokführer am Donnerstagabend eigentlich nichts mehr zu befürchten gehabt. Statistik hilft, das hat der 40-Jährige leidvoll erfahren, dem Einzelnen nichts. Ohne Schuld geriet der Mann während seines Dienstes im Nahverkehrszug zwischen Coesfeld und Münster binnen weniger Stunden gleich zweimal in schreckliche Ereignisse.
Um 16.45 Uhr war, wie berichtet, sein Zug auf einem unbeschrankten Bahnübergang an der Welsingheide von einem Auto gerammt worden – mit glimpflichen Ausgang. Keine Verletzten, nennenswerter Sachschaden nur am Auto. Nach einer Dreiviertelstunde steuerte der Triebfahrzeugführer seinen Zug zum münsterischen Hauptbahnhof. weiterlesen »
Die Deutsche Bahn setzt ab kommender Woche zur Entlastung für ausfallende S-Bahn-Verkehre zusätzliche Regional-Expresszüge der Linie RE 1 auf der Stadtbahn ein. Statt wie bisher zweimal pro Stunde soll der RE 1 bereits ab nächste Woche montags bis freitags in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr viermal pro Stunde zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof verkehren. Zusätzlich können Fahrgäste ab sofort die SXF-Schnellbusse der DB-Stadtverkehrsgesellschaft BEX (in Kooperation mit BVB) zwischen Berlin Südkreuz und Flughafen Schönefeld zuschlagsfrei nutzen. Diese Buslinie ersetzt die S 45 und ist mit rund 20 Minuten Fahrzeit schneller als die S-Bahnverbindung.
„Wir ziehen alle verfügbaren Ressourcen aus anderen Konzernbereichen – neben Mitarbeitern auch zusätzliche Verkehrskapazitäten – zusammen, um die aktuellen Beeinträchtigungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten“, sagte Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. weiterlesen »
Bad Bramstedt (ots) – Heute gegen 11.45 Uhr kam es bei der Ortschaft Reecke /Lübeck auf einem mit Halbschranken und Blinklicht gesicherten Bahnübergang zu einem Zusammenprall zwischen einem Regionalexpress und einem Trecker. Einsatzkräfte sind vor Ort, über verletzte Personen liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Lok und Trecker wurden stark beschädigt. Die Bahnstrecke ist in diesem Bereich gesperrt. weiterlesen »
Die Deutsche Bahn bestellt 22 weitere Talent2-Züge im Wert von knapp 100 Millionen Euro bei Bombardier Transportation, Berlin. Die modernen drei-, vier- und fünfteiligen Triebzüge der DB Baureihe 442 werden ab Ende 2011 im elektrischen Netz Franken zum Einsatz kommen.
„Wir freuen uns, die neuen Züge für unsere Kunden bestellen zu können. Damit bieten wir einen besseren Service und machen die Bahn wieder ein Stück weit attraktiver“, erklärte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandvorsitzender der Deutschen Bahn AG. „Die Industrie steht damit aber auch in der Pflicht, pünktlich zuverlässige und technisch von Beginn an ausgereifte Fahrzeuge zu liefern. Nach schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit haben wir diese Erwartung mehr denn je“, so Dr. Grube weiter. weiterlesen »
Mönchengladbach – Am gestrigen Abend, gegen 23.35 Uhr, ereignete sich im Bahnhof Mönchengladbach Hbf ein Stromunfall. Während der Einfahrt der S 8 aus Richtung Düsseldorf kam es am Zug zu einem Kurzschluss. Zeugen beobachteten eine auf dem Dach des ersten Waggons liegende, leblose Person. Diese wurde von ihnen geborgen und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte auf dem Bahnsteig gelagert. Bei der Person handelt es sich um einen 20 jährigen Mann aus Viersen . Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Lokführer der S-Bahn, der von dem Unfall nichts bemerkt hatte erlitt einen Schock und musste vor Ort abgelöst werden. Die Bundespolizei geht derzeit davon aus, dass der junge Mann als S-Bahnsurfer unterwegs war. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

TRANSNET verlangt eine Aufhebung der Ausschreibung von 23 Millionen Zug-kilometern im Schienenpersonen-Nahverkehr (SPNV) in Berlin-Brandenburg. „Die Ausschreibung sollte zurückgezogen und völlig neu aufgerollt werden“, sagte TRANSNET-Vorstand Reiner Bieck. Das sei „die sauberste Lösung“. Ab Dezember tritt EU-weit eine neue Vergabeverordnung in Kraft. Diese ermöglicht auch, Tarif- und Sozialstandards in die Ausschreibungskriterien mit aufzunehmen.
Die EU-Vergabeverordnung eröffne auch die Möglichkeit, im Falle eines Betreiberwechsels einen gesicherten Personalübergang vorzugeben. “Wir brauchen Standards zum Schutz der Beschäftigten“, erklärte Bieck. weiterlesen »