Friedhelm Weidelich hat in seinem Railomotive Blog einen sehr lesenswerten Artikel über Lokführer und Suizid geschrieben. Dieses Thema ist sehr heikel und wird in der Öffentlichkeit meist unterdrückt. Jeder weiss, dass es für einen Triebfahrzeugführer der Horror ist, man schüttelt den Kopf, aufgrund der Fassungslosigkeit. Meist hat es sich damit dann auch schon und man geht wieder zum Tagesgeschäft über. Weidelich geht hier einen Schritt weiter und überlässt es nicht dem Leser sich über das Thema auszuschweigen. Er deutet auf die offenen Wunden, die meist ein Leben lang nicht heilen, mit denen der Lokführer einfach ab da an zu leben hat. Es wird Teil seines Lebens und er muss einen Weg finden, dieses Erlebnis für immer darin einzubetten. Beim Lesen könnte man meinen der Autor wäre selbst ein Lokführer, so gut gelingt es ihm, sich einzufühlen.
Ich empfehle jedem Besucher meiner Seite diesen Artikel zu lesen. Vielen Dank an Friedhelm Weidelich!
Hier nochmal der Link zu dem Beitrag.